Lehrende - Lebenslauf

Univ.-Prof.

Botond Kostyák

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Vita

Botond Kostyák stammt aus einer ungarisch-siebenbürgischen Musikerfamilie. Den ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren auf dem Klavier. Als 13-Jähriger packte ihn die Faszination für das größte aller Streichinstrumente – den Kontrabass. Bereits mit 18 Jahren debütierte er mit einem Koussewitzky-Konzert. Seine Studien bei Prof. Ion Cheptea an der Musikhochschule Bukarest schloss er mit dem Solistendiplom ab. Nach ersten Konzerterfolgen in seiner rumänischen Heimat bestätigte sich sein Talent anlässlich verschiedener internationaler Wettbewerbe: Beim internationalen Kontrabasswettbewerb Markneukirchen 1981 wurde er mit dem Dritten Preis ausgezeichnet und beim Internationalen Kontrabasswettbewerb von Mittenwald gewann er 1991 den Zweiten Preis. 1986 gründete er das Kontrabass-Quartett „Mobile”. Zusammen mit diesem außergewöhnlichen Ensemble sowie als Solist entwickelte Botond Kostyák seither eine rege Konzerttätigkeit, die ihm bereits internationale Beachtung brachte. Verschiedene zeitgenössische Komponisten widmeten dem Kontrabass-Virtuosen Kompositionen, darunter Konzerte für Kontrabass und Orchester von Jozsef Hencz und Ede Terényi. Eine beeindruckende Zahl künstlerisch hochstehender Radio-, TV- und CD-Aufnahmen sowie seine Konzerttätigkeit als Solist und als Mitglied verschiedener Kammerensembles bestätigen das Können dieses hervorragenden Bassisten. Seit 1993 ist er Solobassist im Orchèstre National de Lyon, seit 2011 unterrichtet er an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

seit 2010